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Liebe VeranstalterInnen und BookerInnen,

willkommen beim artes Konzertbuero. Auf dieser Startseite findet sich immer mal wieder Aktuelles rund um unser Angebot an herausragender Folkmusik - bitte nach unten scrollen.
Unser Bandportfolio stellen wir oben im "Band A-Z" und unter "weitere Bands" vor. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern und Auswählen.
Wir freuen uns über jedes "Gefällt mir!" bei Facebook.

Herzliche Grüße aus dem artes Konzertbuero von Gudrun Walther & Falk Bruder

Litha Reviews: Atemberaubende Klangbilder

Litha in Freudenstadt, Foto: Eberhardt - Schwarzwälder BoteDa lodert Heimatliebe auf

Vier Profis, die sich die Hingabe und den Spaß bis heute bewahrt haben: Mit ihrem Programm "Celtic Crossroads" entführte die Band Litha ihre Zuhörer in keltische Welten und die Schönheit der eigenen Volksmusik.

mehr dazu hier: Schwarzwälder Bote - Freudenstadt, 09.02.2014


Gegensätze werden gekonnt vereint

Die deutsch-schottischen Folkmusiker "Litha" begeisterten bei der Rätsche im Geislinger Schlachthof mit breitem Repertoire und virtuoser Musikalität.

mehr dazu hier: NWZ - Göppinger Kreisnachrichten, 12.02.2014


Atemberaubende Klangbilder mit Puste, Stimmen und Saiten

Schottisch-deutsche Folkgruppe „Litha“ begeistert bei Kultur im Bürgerhaus

Mühlhausenrka – „Litha“ – das ist der angelsächsische Name für das Fest und den Monat der Sommersonnenwende. „Litha“ – das ist auch der Name einer Musikgruppe, in der sich die vier bekanntesten und erfolgreichsten Folkmusiker Europas, Claire Mann und Aaron Jones aus Schottland, Gudrun Walther und Jürgen Treyz aus Deutschland seit 2011 zusammengefunden haben. So präsentiert sich auf der Bühne des Bürgerhauses eine Musikgruppe, die sich sowohl der keltisch-irischen Musik wie auch dem Deutschen Folk gleichermaßen verschrieben hat.

Nach einer alten, keltischen Erzählung entstand die Welt durch Gesang und Instrumentenklänge, die sich miteinander verwoben und Wirklichkeit wurden. Auch an diesem Abend geschah Vergleichbares: Aus dem Herzen kommende Musik verbindet sich, lässt lebendige Bilder entstehen und nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise in eine musikalische Welt, die aus der Spannung der kulturellen Gegensätze lebt, sie aber beim gemeinsamen Musizieren zu einer Einheit verschmilzt.
Dabei greift „Litha“ im Laufe des Abends nicht nur auf eine Vielfalt von Instrumenten zurück, sondern setzt auch die einzelnen Stimmen in vielfältiger Weise ein. Was an Geschichten, Balladen, Anekdoten und Wissenswertem mit den Stücken verbunden ist, fügt sich so selbstverständlich in das Programm „Dancing of the Light“ ein, dass am Ende eine facettenreiche Klang- und Erlebniswelt entsteht, die vor allem durch musikalische Qualität und ansteckende Begeisterung der Künstler die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Was den Abend zu einem außergewöhnlichen Genuss werden lässt, ist die Tatsache, dass „Litha“ gleich auf zwei Feldern punkten kann, vokal und instrumental. Mit Gudrun Walther und Aaron Jones verfügt die Band über zwei herausragende Gesangssolisten, welche die komplette Bandbreite von der historischen, keltisch-irischen Musik bis zum deutschen Volkslied abdecken. Die begleitenden Stimmen von Claire Mann und Jürgen Treyz bilden das rhythmische und harmonische Rückgrat der Band: Treyz’ variantenreiche und virtuose Gitarre verbindet sich hervorragend mit Aaron Jones’ druckvollem Gitarrenspiel. Darüber hinaus legt Jones vor allem bei den ruhigeren Songs mit gefühlvollem Zupfen an der Gitarre das klangliche Fundament.

Die beiden Damen Gudrun Walther und Claire Mann sind für die Melodieinstrumente zuständig, beide spielen rasant Geige, Claire Mann dazu noch irische Querflöte und verschiedene andere Blasinstrumente, Gudrun Walther diatonisches Akkordeon. Was den Zuhörer immer wieder fasziniert, sind die Intermezzi zwischen den einzelnen Liedstrophen, bei denen die vier Künstler ihrem Temperament und ihrer Virtuosität freien Lauf lassen. Mit dieser gesanglichen und instrumentalen Vielfalt und den Möglichkeiten zum Kombinieren zaubern „Litha“ ständig wechselnde Klangbilder und nehmen die Zuhörer mit auf eine Reise, die abwechselnd Station in den jeweiligen Heimatländern der Musiker macht.
Die deutschsprachigen Lieder reichen vom traditionellen „Nun will der Lenz uns grüßen“ bis zur Neuvertonung von Gedichten wie „Mondnacht“ von Theodor Storm, der Geschichte vom „Markgrafen“ sowie der schaurigen, dänischen Ballade „Herr Olof“ von Johann Gottfried von Herder. Durch die wunderbar klare Führungsstimme von Gudrun Walther werden die Lieder zu einem besonderen Hörgenuss. Die englischsprachigen Songs wie „Love song“ erzählen mit melancholisch-schottischer Schwermut gefühlvoll-romantisch über menschliche Beziehungen. Dabei schafft es Aaron Jones immer wieder, sein Publikum zum Mitsingen zu motivieren, und dankt anschließend mit erhobenem Daumen für das Mitwirken.
Die Instrumentalstücke umfassen zunächst einmal Jigs und Reels aus Schottland und Irland, bei denen die beiden Geigerinnen nur so über die Saiten fegen, während die Gitarristen mit Rhythmen und Akkorden in den feurigen Wettstreit eingreifen. Zur Überraschung verklingt dann das eine oder andere Stück ganz beschaulich im feinen Pianissimo. Auf deutscher Seite kommt Stimmung in den Saal bei vier bayrischen Zwiefachen und dem „Wirtshaus-Zwiefacher“ in schwäbischer Sprache. Dass die schottischen Freunde es schaffen, im schwäbischen Dialekt zu singen, ist ein Sonderapplaus wert und ein „Spätzle-Award“. Allen stilistischen Unterschieden zum Trotz schaffen es die vier Musiker, einen homogenen Gesamtklang zu präsentieren. Deshalb wird es ein äußerst abwechslungsreicher Abend, bei dem nie Langeweile aufkommt. Egal ob mit Puste, Stimme oder an den Saiten: Die Künstler halten atemberaubende und überzeugende Zwiesprache miteinander. Mit temperamentvollen Klängen und einer gefühlvollen Zugabe geht ein wunderschöner Abend zu Ende.

Rhein-Neckar-Zeitung, 11.02.2014